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de:reports [2014/09/28 10:19]
britta
de:reports [2014/09/28 10:22] (aktuell)
britta
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 **Veronika** und **Franziska** arbeiteten für zwei Monate als Physiotherapeuten im St. Josephs Hospital in Koforidua. Ihre Erfahrungen haben Sie in einem Blog niedergeschreiben:​http://​www.ghana2011.wobistdujetzt.com/ ​ **Veronika** und **Franziska** arbeiteten für zwei Monate als Physiotherapeuten im St. Josephs Hospital in Koforidua. Ihre Erfahrungen haben Sie in einem Blog niedergeschreiben:​http://​www.ghana2011.wobistdujetzt.com/ ​
  
-**Jana** hat von September 2010 bis November 2010 in einem Kindergarten in Koforidua gearbeitet. Ihr Blog kann hier abgerufen werden: http://​janainghana.wobistdujetzt.com/​+**Jana** hat in einem Kindergarten in Koforidua gearbeitet. Ihr Blog kann hier abgerufen werden: http://​janainghana.wobistdujetzt.com/​
  
-**Lisa** ist Mitte September 2009 nach Ghana geflogen um in einem Waisenhaus in Suhum zu arbeiten. Sie war für fünf Monate dort und hat einen Blog: http://​lisa-in-ghana.jimdo.com/​ghana/​+**Lisa** ist nach Ghana geflogen um in einem Waisenhaus in Suhum zu arbeiten. Sie war für fünf Monate dort und hat einen Blog: http://​lisa-in-ghana.jimdo.com/​ghana/​
  
-**Anna** war von Oktober 2009 bis Juli 2010 als Freiwillige in einem Waisenhaus in Suhum. Ihre Erfahrungen können unter http://​www.anjanascholz.wobistdujetzt.com/​ gelesen werden.+**Anna** war als Freiwillige in einem Waisenhaus in Suhum. Ihre Erfahrungen können unter http://​www.anjanascholz.wobistdujetzt.com/​ gelesen werden.
  
-**Isabell** hat von September bis November 2008 in einem Waisenhaus in Tamale gearbeitet. Ihr Internettagebuch kann unter folgender Adresse abgerufen werden: http://​isinolte.wobistdujetzt.com/​+**Isabell** hat in einem Waisenhaus in Tamale gearbeitet. Ihr Internettagebuch kann unter folgender Adresse abgerufen werden: http://​isinolte.wobistdujetzt.com/​
  
-**Lara** war von September 2008 bis Februar 2009 in Nkwatia und arbeitete dort in einer Schule. Unter folgendem Link schreibt sie einen Blog: http://​larainghana.wobistdujetzt.com/​+**Lara** war in Nkwatia und arbeitete dort in einer Schule. Unter folgendem Link schreibt sie einen Blog: http://​larainghana.wobistdujetzt.com/​
  
-**Magdalena** war ab Oktober 2008 für sechs Monate ​in Tamale und arbeitete dort im Kindergarten des Waisenhauses. Mehr zu lesen gibt's unter: http://​leben-in-ghana.over-blog.com/ ​+**Magdalena** war in Tamale und arbeitete dort im Kindergarten des Waisenhauses. Mehr zu lesen gibt's unter: http://​leben-in-ghana.over-blog.com/ ​
  
-**Elnaz** unterrichtete ​von Oktober 2008 bis Januar 2009 in einer Schule in Jumapo. Sie schrieb einen Blog, der unter folgender Adresse abgerufen werden kann: http://​elli-in-ghana.blogspot.com/​+**Elnaz** unterrichtete in einer Schule in Jumapo. Sie schrieb einen Blog, der unter folgender Adresse abgerufen werden kann: http://​elli-in-ghana.blogspot.com/​
  
-**Jule** war von Juni 2008 bis August 2008 in Koforidua und hat dort in einem Kindergarten ihr Blockpraktikum im Rahmen ihrer Ausbildung zur Erzieherin absolviert. Sie hat eine eigene Homepage mit Bildern und einem Reiseblog: http://​julebuerger.npage.de/​+**Jule** war in Koforidua und hat dort in einem Kindergarten ihr Blockpraktikum im Rahmen ihrer Ausbildung zur Erzieherin absolviert. Sie hat eine eigene Homepage mit Bildern und einem Reiseblog: http://​julebuerger.npage.de/​
  
-**Maria** war ab September 2008 für acht Monate im Kindergarten eines Waisenhauses in Nkwatia. Ihr Blog kann unter folgendem Link abgerufen werden: http://​www.mariainghana.blogspot.com/​+**Maria** war für acht Monate im Kindergarten eines Waisenhauses in Nkwatia. Ihr Blog kann unter folgendem Link abgerufen werden: http://​www.mariainghana.blogspot.com/​
  
-**Irina** machte ​im Sommer 2011 ein Praktikum in der Psychartrie des Holy Family Hospitals in Nkawkaw. Auszüge aus ihrem Praktikumsbreicht sind hier zu lesen:+**Irina** machte ein Praktikum in der Psychartrie des Holy Family Hospitals in Nkawkaw. Auszüge aus ihrem Praktikumsbreicht sind hier zu lesen:
  
 Das Holy Family Hospital befindet sich in der Stadt Nkawkaw in der Eastern Region, ca. 160 km nordwestlich der ghanaischen Landeshauptstadt Accra. Die Stadt hat ca. 55.000 Einwohner. Die Bevölkerung in diesem Gebiet ist meist arbeitslos und daher relativ arm.  Das Holy Family Hospital befindet sich in der Stadt Nkawkaw in der Eastern Region, ca. 160 km nordwestlich der ghanaischen Landeshauptstadt Accra. Die Stadt hat ca. 55.000 Einwohner. Die Bevölkerung in diesem Gebiet ist meist arbeitslos und daher relativ arm. 
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 Ich fand es sehr spannend, kulturelle Barrieren zu überwinden,​ in einem zunächst völlig fremden Arbeitsfeld zu arbeiten und zurecht zu kommen, viel Vertrauen entgegengebracht zu bekommen, obwohl man mich nicht kannte, akzeptiert zu werden, aber auch selbst Dinge zu akzeptieren und zu verstehen, die in Deutschland unmöglich wären. Ich habe festgestellt wie wertvoll Freundlichkeit,​ Lachen und Gemeinschaft ist. Mein Praktikum in der „Psychiatry Unit“ des Holy Family Hospitals hat mich sehr bereichert. ​ Ich fand es sehr spannend, kulturelle Barrieren zu überwinden,​ in einem zunächst völlig fremden Arbeitsfeld zu arbeiten und zurecht zu kommen, viel Vertrauen entgegengebracht zu bekommen, obwohl man mich nicht kannte, akzeptiert zu werden, aber auch selbst Dinge zu akzeptieren und zu verstehen, die in Deutschland unmöglich wären. Ich habe festgestellt wie wertvoll Freundlichkeit,​ Lachen und Gemeinschaft ist. Mein Praktikum in der „Psychiatry Unit“ des Holy Family Hospitals hat mich sehr bereichert. ​
  
-**Marcel** ​war Anfang 2011 für drei Monate in Ghana und arbeitete dort in einem Community Center in Adawso. Er hat ein paar seiner Eindrücke hier niedergeschrieben:​+**Marcel** ​warfür ​drei Monate in Ghana und arbeitete dort in einem Community Center in Adawso. Er hat ein paar seiner Eindrücke hier niedergeschrieben:​
  
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 Ende Juni 2011, nach leider nur drei Monaten, war mein letzter Tag in Ghana. Ich saß am Flughafen, hatte einen Kloß im Hals und schrieb die 909. Seite in meinem dritten Tagebuch voll. Ende Juni 2011, nach leider nur drei Monaten, war mein letzter Tag in Ghana. Ich saß am Flughafen, hatte einen Kloß im Hals und schrieb die 909. Seite in meinem dritten Tagebuch voll.
  
-**Christa** hat sich im Sommer 2010 für einen Monat im Community Center in Adawso bei Koforidua eingebracht. Was sie erlebt hat ist hier zu lesen:+**Christa** hat sich für einen Monat im Community Center in Adawso bei Koforidua eingebracht. Was sie erlebt hat ist hier zu lesen:
  
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 Oben seht ihr mein Abschiedsphoto. Oben seht ihr mein Abschiedsphoto.
  
-**Lyn** hat sich in Tamale im "​Neesim Community Center"​ engagiert. Hier ihr Bericht: +**Daniel** war für einen Monat als Arzt in einem Krankenhaus in Sefwi-Asafo tätig.
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-Das Projekt „Neesim Community Children’s Education and Library Project“, kurz: NCCELP, ist eine Nachmittagsschule in einem kleinen Vorort von Tamale-City. Ihr Headmaster ist Mr. Ramzy, der dieses Projekt gegründet hat, um Kindern, die Vormittags ihren Eltern bei der Arbeit helfen müssen, oder gar ihre Eltern verloren haben und für Kinder, deren Eltern nicht die Möglichkeit haben Schulgebühren zu zahlen, eine unentgeltliche schulische Ausbildung zu bieten. +
- All die vorhanden Materialien,​ mit denen die Kinder lernen, hat Mr. Ramzy selber beschaffen, oder sind aus Spendengeldern zusammen getragen worden. Mr. Ramzy unterrichtet drei Klassen (vergleichbar mit der ersten, zweiten und dritten Klasse in Deutschland) parallel zueinander. Die Kinder werden in Englisch und Mathematik, Lesen und Schreiben unterrichtet. Um drei Uhr beginnt unter der Woche jeden Tag der Unterricht - wobei es für Mr. Ramzy jedes Mal eine kleine Herausforderung darstellt, diese drei Klasse gleichzeitig zu betreuen – und endet um sechs Uhr. +
- ​Montags,​ dienstags, mittwochs und donnerstags findet „normaler“ Unterricht statt – natürlich ist diese Form des Unterrichts kein Vergleich zu der deutschen Unterrichtsart:​ es wird draußen unterrichtet,​ jede Klasse hat ihren eigenen Platz und die Art, wie unterrichtet wird, ist selbstverständlich auch eine ganz Andere.  +
-Aber genau das ist ein Grund, warum die Arbeit bei Mr. Ramzy so spannend ist – und freitags wird ein kleiner Test geschrieben,​ um zu überprüfen,​ ob die Kinder etwas behalten haben bzw. was sie von der Woche behalten haben. Am Ende jeder Woche wird Sport gemacht, die Kinder laufen dann draußen auf dem Platz herum, spielen Fußball, Fangen und so weiter. Mr. Ramzy kann jede Unterstützung gebrauchen. +
- Es ist eine wesentlich erfolgreichere und entspanntere Art zu Unterrichten,​ wenn jede Klasse ihren eigenen Lehrerkräfte hat, der sie die drei Stunden am Stück unterrichten kann. Die kleine Bibliothek bietet einem die Möglichkeit,​ jeden Tag auf ein Neues in ihr zu stöbern, Materialien zu suchen und zu finden, mit denen die Kinder lernen können; Mr. Ramzy hat bereits viele Ideen entwickelt, wie man mit wenig Aufwand den Kindern Rechnen, Lesen und Schreiben beibringen kann. Diese Art des Unterrichts und der Vorbereitung lässt es zu, das kein Tag ist wie der Vorherige und jeder Tag wiederum eine kleine Herausforderung darstellt. +
- Die Arbeit bei Mr. Ramzy bringt sehr viel Spaß. Mr. Ramzy selber ist ein herzensguter,​ sympathischer und engagierter Mensch, der diese Projekt überwiegend alleine und unentgeltlich aufgezogen hat. Er freut sich über jeden Helfer und jeder der kommt, um zu helfen, wird feststellen,​ dass man mit der Unterstützung des Projektes nicht nur Mr. Ramzy hilft, sondern auch vielen Kindern, die auf diese Hilfe angewiesen sind.  +
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-**Daniel** war im Juli 2009 für einen Monat als Arzt in einem Krankenhaus in Sefwi-Asafo tätig.+
  
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 Auch Nicht-Ärzte oder Nicht-Mediziner können hier mitarbeiten. Es gibt eine Schule, die von den Brüdern unterstützt wird. Ein Pirmary Healthcare Centre gehört auch zum Krankenhaus,​ wo unterernährte Kinder aufgepäppelt werden und die Mütter lernen ihre Kinder richtig zu versorgen. Will man mit den Bewohnern in Kontakt treten, braucht man nur in die Bar gehen und lernt sofort Leute kennen. Das ersetzt zwar nicht das Leben in einer Familie, aber man bleibt auch nicht völlig isoliert. ​ Auch Nicht-Ärzte oder Nicht-Mediziner können hier mitarbeiten. Es gibt eine Schule, die von den Brüdern unterstützt wird. Ein Pirmary Healthcare Centre gehört auch zum Krankenhaus,​ wo unterernährte Kinder aufgepäppelt werden und die Mütter lernen ihre Kinder richtig zu versorgen. Will man mit den Bewohnern in Kontakt treten, braucht man nur in die Bar gehen und lernt sofort Leute kennen. Das ersetzt zwar nicht das Leben in einer Familie, aber man bleibt auch nicht völlig isoliert. ​
  
-**Diana** arbeitete ​Anfang 2009 in einer Schule und in einem Kindergarten in Koforidua.+**Diana** arbeitete in einer Schule und in einem Kindergarten in Koforidua.
  
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 Viel Spaß Sven (auch ich beneide Euch) Viel Spaß Sven (auch ich beneide Euch)
  
-**Christine** arbeitete im Rahmen eines Sabbatjahres ​ab September 2007 fünf Monate lang als Krankenschwester in zwei Krankenhäusern in Ghana.+**Christine** arbeitete im Rahmen eines Sabbatjahres fünf Monate lang als Krankenschwester in zwei Krankenhäusern in Ghana.
  
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 Für weitere Informationen und Nachfragen bin ich unter folgender e-mail- Adresse zu erreichen: me-schug@gmx.de Für weitere Informationen und Nachfragen bin ich unter folgender e-mail- Adresse zu erreichen: me-schug@gmx.de
  
-**Christiane** ​war von Juli 2007 bis November 2007 in einem Kindergarten in Koforidua ​engagiert:+**Christiane** ​engagierte sich in einem Kindergarten in Koforidua:
  
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 Viel Spaß da unten, ich beneide euch!!! Christiane Viel Spaß da unten, ich beneide euch!!! Christiane
  
-**Astrid** hat sich im Sommer 2007 zwei Monate lang als Ergotherapeutin in das St. Joseph'​s Hospital in Koforidua eingebracht:​+**Astrid** hat sich zwei Monate lang als Ergotherapeutin in das St. Joseph'​s Hospital in Koforidua eingebracht:​
  
 Ein Blick ins Internet und alles ist greifbar nahe und möglich. So ging es mir auch vor einem Jahr als ich eine sinnvolle Beschäftigung für meine neun Wochen Sommerferien suchte. Mit etwas Glück stieß ich auf die Homepage von Interact. Ghana klingt interessant,​ dachte ich. In Afrika war ich noch nie gewesen – also eine neue Herausforderung. Nach einigen Wochen hielt ich das Starterpaket von Interact mit der Beschreibung meines zukünftigen Einsatzortes in Händen. Ich musste mich erst orientieren. Mit Hilfe eines Atlas und des Internet fand ich Genaueres heraus. Ich sollte in Koforidua, ca. 70 km nördlich von Accra in einem orthopädischen Spital in der Physiotherapieabteilung arbeiten. Dann ging alles sehr schnell Buchung des Flugs, Visum beantragen, Reisevorbereitung und der Tag des Abflugs war da. Mit Emirate Airlines gelangte ich über den Umweg nach Dubai nach Accra. Der Kulturschock war vorprogrammiert. Ein Blick ins Internet und alles ist greifbar nahe und möglich. So ging es mir auch vor einem Jahr als ich eine sinnvolle Beschäftigung für meine neun Wochen Sommerferien suchte. Mit etwas Glück stieß ich auf die Homepage von Interact. Ghana klingt interessant,​ dachte ich. In Afrika war ich noch nie gewesen – also eine neue Herausforderung. Nach einigen Wochen hielt ich das Starterpaket von Interact mit der Beschreibung meines zukünftigen Einsatzortes in Händen. Ich musste mich erst orientieren. Mit Hilfe eines Atlas und des Internet fand ich Genaueres heraus. Ich sollte in Koforidua, ca. 70 km nördlich von Accra in einem orthopädischen Spital in der Physiotherapieabteilung arbeiten. Dann ging alles sehr schnell Buchung des Flugs, Visum beantragen, Reisevorbereitung und der Tag des Abflugs war da. Mit Emirate Airlines gelangte ich über den Umweg nach Dubai nach Accra. Der Kulturschock war vorprogrammiert.
de/reports.txt · Zuletzt geändert: 2014/09/28 10:22 von britta